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Kathmandu

Werde ich nach meinen Lieblingsstädten gefragt, lautet die Antwort: Kathmandu und New York.

An Kathmandu fasziniert mich, dass es an jeder Ecke kleine Wundersamkeiten zu entdecken gibt. Ich bin begeistert von der Spiritualität der Menschen. Ihrer Hingabe. Der Bodenständigkeit. Der ruhigen und freundlichen Art der Nepalesen. Ich mag es, dass die Nächte wirklich dunkel sind. Läuft man am Abend über den Basantapur Platz, blickt man auf ein Meer von Kerzen. Die Tempelglocken scheinen nie aufhören zu läuten. Auf den Tempelstufen wird Milchtee getrunken und in kleinen, schummerigen Restaurants werden Momos verkauft. Abseits des Hauptplatzes sitzen Menschen und wärmen sich in kalten Nächten, an kleinen Holzfeuern.

Würde ich der Stadt eine Farbe zuschreiben wäre es rot. Die Tempel sind rot geschmückt. Und es scheint die Lieblingskleiderfarbe jeder Frau zu sein. Am Morgen wird man von dem Konzert der gurrenden Tauben geweckt. Auf den Dachterrassen wird Wäsche gewaschen, Zeitung gelesen und geduscht. Der Tag gehört der Sonne und die Nacht den bellenden Hunden.

Des Öfteren habe ich Kathmandu Freunden empfohlen, manchmal bekam ich hinterher enttäuschte Mails: „puh, it is polluted and crowded, I was happy to get out“. Das stimmt, die Straßen Kathmandus sind überfüllt, die Luftverschmutzung ist ein Problem. Ein Grund für die nicht entflammte Kathmandu-Liebe ist vielleicht auch das gewählte Viertel der Stadt. Ein Großteil, der Reisenden sucht sich eine Unterkunft in Thamel. Thamel ist praktisch, wenn man sich mit Trekkingkleidung, Klangschalen und nepalesischer Kunst eindecken möchte. Thamel ist das Shopping-Paradise Nepals. Das Herz der Stadt liegt meiner Meinung nach am Basantapur Platz. Tagelang könnte ich auf den Tempelstufen sitzen und die vorbeiziehenden Passanten beobachten, den ein oder anderen Tee trinken und glücklich Laddus essen. Wer das gemächliche Kathmandu sucht, dem würde ich empfehlen in der nahegelegenen Freak Street abzusteigen. In den 70er Jahren, war die Freak Street das Zuhause der Hippies. Bis 1973 gab es hier noch drei erlaubte Haschischläden. Inzwischen ist der Handel strikt untersagt und man wird nur noch selten gefragt: „you want to fly high above the sky?“ Ein bisschen Hippieflair, liegt zum Glück noch immer in der Luft.

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