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Italien – Ischia

Nach Ischia zu fahren waren eine sehr spontane Idee, die mir 20 Minuten vor Abfahrt der Fähre gekommen ist. Zum Glück lag mein Hostel in Neapel gleich am Hafen. Als ich auf Ischia ankam erzählte mir eine deutsche Rentnerin an der Bushaltestelle, dass die Busfahrer der Insel gerade streiken, weil sie seit Monaten kein Gehalt mehr bekommen haben. Ich hatte mir ein Hostel auf Forio ausgesucht, dass am anderen Ende der Insel liegt und mit 46 km² ist Ischia auch nicht gerade gut zu Fuss zu überqueren. Als ich auf abenteuerlicheweise doch noch zu meinem Hostel fand war es geschlossen. Am Tor klebte ein Zettel mit einer Telefonnummer, die man anrufen konnte. Mit etwas Glück konnte ich eine vorbei fahrende Mopedfahrerin stoppen, die mich ihr Telefon benutzen liess. Dann klappte es auch mit dem Bett. Kurz und knapp, dass Beste an Ischia war Haruko, eine japanische Reisende, die ebenfalls noch im Hostel angespült wurde. Fröhlich und beschwingt, war sie mir ein gutes Beispiel und als einzige Gäste im Hostel fühlten wir uns ein bisschen wie bei „Kevin allein in New York“. Wir bekamen einen Schlüssel, der Hostelbesitzer liess sich zwei Tage nicht blicken. Wir hatten die sonnige Dachterrasse für uns alleine und machten uns morgens selbst unser Frühstück. Sehr gerne hätte wir die heißen Quellen ausprobiert. Aufgrund der Nebensaison leider geschlossen. Who knows. Maybe we come back. Domo arigato Haruko-San!

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